Ab 04.05.2019 – Bilderausstellung “Es grünt und blüht”

Ab dem 4. Mai zeigt Waltraud Meckel Bilder unter dem Motto „Es grünt und blüht“ im Kulturcafé cult fee.

Kleiner ‚Steckbrief‘

von Waltraud Elfriede Meckel, geb. Hinz.

Ihre Töpferwerke signiert sie mit WH, WM, oder Pi. Die Bilder häufig mit W. Hinz, WH, W. Meckel und Pi. Waltrauds Pseudonyme bei Büchern sind: Pi∞, Pi 3144, Waltraud Elfriede Hinz und Susen Pomè.

Waltraud wurde im März 1931 in Wiesbaden geboren. Kurz darauf siedelten ihre Eltern notgedrungen in Schlesien. Es erwies sich als keine gute Entscheidung, denn im Januar 1945 musste die Familie vor den Russen flüchten. Sie landeten in Hessen. Heimatlos geworden, verschlug es Waltrauds Geschwister nach Kanada, Amerika und in die Schweiz. Waltraud blieb in Hessen.

Sie erlernte bei ihrem Vater den Beruf Herrenschneider. Sattelte um und legte später im Damenschneider-Handwerk die Meisterprüfung ab. Über Jahre war sie in Frankfurt selbständig, bis sie 1960 ihren Betrieb nach Offenbach verlegte. Ab 1966 lebt sie mit ihrer Familie in Offenbach Bieber, der Ort, der ihre Heimat wurde.

Im Rentenalter fing die kleine quirlige Person mit Malen an. Da alles, was sie macht ‚Hand und Fuß‘ J haben muss, begann sie mit dem Mal-Unterricht. Zunächst in der Volkshochschule, danach im Atelier Gretl Schulte in Frankfurt, anschließend bei Volker Cornell in Obertshausen und bis vor kurzem ging sie wöchentlich einmal nach Hanau in das Atelier des Kunstlehrers Edi Hermann.

Das Resultat kann sich sehen lassen. Von 2005 bis heute bestückte sie zahlreiche Einzelausstellungen, eine davon 2013 in Istanbul. Dazwischen immer wieder Gruppenausstellungen mit den Blauen Geranien.

Die Ausstellungen sind der Spiegel von Waltraud Meckels Schaffen.

Zunächst bannte sie mit Ölfarbe Erinnerungen aus ihrer alten Heimat Schlesien auf die Leinwand. Danach kam Bieber an die Reihe und erst dann war sie offen für die Welt.

2010 fing sie autodidaktisch an, Ton zu formen. Skulpturen und Krippen reizten sie besonders. Auch hier war am Anfang das Bieberer Amulett, was ihre Heimatverbundenheit zum Ausdruck bringt.

Im Jahr 2008 veröffentlichte sie ihre Autobiographie und Zeitgeschichte Wo wollt ihr hin? im August Goethe Verlag.

Mit 87 Jahren schloss sie ein Fernstudium als Drehbuchautorin mit Bravour ab.

Bisher veröffentlichte Bücher:

2014, Pi∞, Wo wollt ihr hin? Überarbeitete Auflage,

2014/15, Pi∞, Lyras Klage, Bd. 1 Umwelt, Bd. 2 Krieg, Bd. 3 Bin da, Brighton Verlag,

2015, Pi∞, Lyra’s Lament, engl. Ausgabe Lyras Klage, Brighton Verlag

2015, Pi∞, Kurzgeschichten, Lustiges und Verquertes aus dem Leben, Brighton Verlag

2015, Pi 3144, Alberto, der blaue Rabe und die Zaubermurmel, tredition Verlag

2018 Susen Pomè Kornfeld, Short-e-book, BoD Verlag

2018 Susen Pomè, unveröffentlicht, Arbeitstitel: „Poldi“ Der Spiegel hängt zu hoch/das Fremde in ihr.

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04.05.2019 – Slam Poetry (Prosa) / Singleabend 

Plakat

Kurzbeschreibung: Lustig-Ernste Erfahrungsgeschichten.

Beschreibung I: Euer Künstler des Abends, Grollinger von Groll. Der Mann, der selbst aus dem Telefonbuch, Kraft seiner Stimme, noch etwas ganz Tolles machen kann. Sagt Finn Holitzka.

Beschreibung II: Grollinger von Groll, der es irgendwie schaffte, die ersten 35 Jahre seines Lebens zu verpassen. Und der dann mit 35 Jahren auszog, um das Flirten zu lernen. Darum geht es in seinem 55-minütigen Vorleseprogramm, mit dem aussageunkräftigen Titel

„Irgendwie Liebe“

Ein ständiges auf und ab, ein sammeln von Erfahrungen und Erkenntnissen, untermalt mit so manchem Unsinn. Seien sie gespannt und vor allem, seien sie dabei.

 

Termin: Samstag, 04. Mai 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Café „Cult fee“
Alt-Fechenheim 80
60386 Frankfurt-Fechenheim
Parken: Baumertstraße / Ecke Willmannstraße
2 Minuten Fußweg
ÖPNV: Straßenbahnlinie 12
Richtung: Fechenheim / Schießhüttenstraße
Aussteigen: Arthur-von-Weinberg-Steg
5 Minuten Fußweg

 

05.07.2019 – Eva Beyer: Lieder & Glossen

Eva Beyer:          Stimme

Martin Loos:       Gitarre

Mit dem Herz auf der Zunge und dem Finger in der Wunde — Die Lieder der Frankfurterin Eva Beyer berühren und überraschen: Musikalische Episoden voll sanfter Melancholie und Humor, sprachlich geschliffen, authentisch und persönlich.

Endlich verstanden oder irgendwie ertappt: So fühlt sich der Zuhörer dann auch, wenn Eva Beyer zwischendurch – unverwechselbar – einige ihrer Glossen vorlesen wird.

Sicher ist: Unberührt wird an diesem Abend niemand bleiben.

Der Eintritt ist frei, eine Spende ist erwünscht.

http://www.evabeyer.de

Über Eva Beyer

Eva Beyer

Eva Beyer

„Ende der sechziger Jahre in eine kinderreiche und musikalische Familie hineingeboren. Beim Sonntagsfrühstück Mozart auf dem Plattenspieler, am Mittagstisch vielstimmige und lautstarke Sprachkritik. Mit dem Zug in die große Stadt zum Cellounterricht. Hausmusik und irgendjemand hat immer geübt. Das Ergebnis: eiserne Nerven, ein gutes Gehör und ein ausgeprägtes Bewusstsein für Sprache.“

So beschreibt Eva Beyer ihre musikalischen Wurzeln. Beyer kam erst spät zum Liederschreiben. Zwar war sie in ihrer Kindheit ein großer Konstantin-Wecker-Fan, musikalisch stand bei ihr in den letzten zwei Jahrzehnten aber die klassische Musik im Vordergrund: Beim Hören, aber auch bei der eigenen Auseinandersetzung mit Musik am Cello – bis, wie sie sagt, das Liederschreiben über sie kam „wie ein Fieber“. „Wenn man Sprache und Musik gleichermaßen liebt, wird Lieder zu schreiben irgendwann vielleicht unausweichlich. Und dann weiß man plötzlich nicht mehr, wie es vorher ohne ging.“

Eva Beyer ist studierte Kulturwissenschaftlerin und Übersetzerin und arbeitet im Hauptberuf als Texterin und Redakteurin im Marketing.

Im Mai 2018 ist ihre Debüt-CD „Von Nestmomenten und anderen Vorkommnissen“ erschienen. Der Titel “Am besten immer null Fehler” stand im Juli und August 2018 auf der Liederbestenliste der Top 20 der deutschsprachigen LiedermacherInnen.

Termin: Freitag, 05. Juli 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Café „Cult fee“
Alt-Fechenheim 80
60386 Frankfurt-Fechenheim
Parken: Baumertstraße / Ecke Willmannstraße
2 Minuten Fußweg
ÖPNV: Straßenbahnlinie 12
Richtung: Fechenheim / Schießhüttenstraße
Aussteigen: Arthur-von-Weinberg-Steg
5 Minuten Fußweg

16.05.2019 – Musik mit Christoph Calim Reicho

Christoph Calim Reicho | ELEPHANT TOUR ’19

Elephant Tour 2019: Christoph Calim Reicho

Elephant Tour 2019: Christoph Calim Reicho

Christoph Calim Reicho zählt zu den ausdrucksstärksten Singer/Songwritern seiner Generation. Als Gitarrist schafft er es vielfältige Musik-Genres wie Rock, Pop, Rap, Reggae, Ska, World Music, Blues oder Folk harmonisch zu vereinen und verbindet in seinen Songs mehrere Sprachen: englisch, deutsch, italienisch sowie österreichischen Dialekt. Calims Texte sind gleichzeitig poetisch & einfach, seine Stimme kraftvoll & weich und die Themen zeitkritisch & offenherzig. Er ist ein Künstler mit offenen Augen und Armen, mit Inhalten am Puls der Zeit und vermittelt dem Publikum stets Herz und Hirn zugleich und in voller Intensität.

Christoph Reicho, dessen Spitzname Calim ein Kürzel der italienischen Comicfigur Calimero ist, veröffentlichte außerdem 2016 seinen Debütroman „Schlaraffenland“ – eine berührende und spannende Geschichte am Puls der Zeit über drei mitteleuropäische Wohlstandskids, die sich auf der Suche nach einer Identität verlieren.

Website:            www.christophreicho.com & www.calim.at

Instagram:        christoph_calim_reicho

Facebook:          www.facebook.com/calimmusic

 

Termin: Donnerstag, 16. Mai 2019
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Café „Cult fee“
Alt-Fechenheim 80
60386 Frankfurt-Fechenheim
Parken: Baumertstraße / Ecke Willmannstraße
2 Minuten Fußweg
ÖPNV: Straßenbahnlinie 12
Richtung: Fechenheim / Schießhüttenstraße
Aussteigen: Arthur-von-Weinberg-Steg
5 Minuten Fußweg

11.05.2019 – Lesung mit Franziska Franz

Franziska Franz liest aus ihrem brandneuen Buch, einem Psychothriller

„Die stumme Frau“

Franziska Franz

Franziska Franz

Sören Bergwart ist ein berühmter Filmschauspieler. Sein Genre ist der Horrorfilm. Nach mehreren gescheiterten Ehen hat er die Liebe seines Lebens gefunden und lebt mit ihr zurückgezogen am Rande von Aschaffenburg. Yoko ist sanft und voller Dankbarkeit für Sörens aufopferungsvolle Liebe und sein Verständnis, denn er kann sie der Öffentlichkeit leider nicht präsentieren, da sie an einer Nervenkrankheit leidet und sehr schwach ist. Selbst die Haushaltshilfe hat die geheimnisvolle Frau nie gesehen. Eines Tages jedoch findet sie beim Reinemachen einen Raum, angefüllt mit getragenen, übelriechenden Frauenkleidern. Instinktiv spürt sie, dass hier etwas Unheimliches geschieht.

 

 

Termin: Freitag, 11. Mai 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Café „Cult fee“
Alt-Fechenheim 80
60386 Frankfurt-Fechenheim
Parken: Baumertstraße / Ecke Willmannstraße
2 Minuten Fußweg
ÖPNV: Straßenbahnlinie 12
Richtung: Fechenheim / Schießhüttenstraße
Aussteigen: Arthur-von-Weinberg-Steg
5 Minuten Fußweg